Fünf Katzen für zwölf Personen

Wieder einmal ein kurzer Ausflug in die Welt der Katzenköche: Dieter Tappert lässt sich als Paul Panzer bei einem Scherzanruf erklären, welche Tiere hierzulande in den Topf gehören und welche nicht. Fraglich bleibt, ob es Tapperts Absicht war, unsere speziesistische Grundhaltung zu entlarven.

HSUS investiert in Robbenmord

Ein weiteres Beispiel für das Anlegen verschiedener Standards hinsichtlich unseres Umgangs mit nichtmenschlichen Tieren lieferte kürzlich die Humane Society of the United States (HSUS): Um die kanadische Meerestierindustrie zur permanenten Aufgabe der Robbenjagd zu bewegen, forderte sie die Verbraucher auf, vorerst keinerlei vor den Küsten Kanadas getöteten Meerestiere mehr zu kaufen und ein entsprechendes Gelöbnis [] zu unterzeichnen.

Wie aus diesem hervorgeht, verdient „eine kleine Gruppe“ ostkanadischer Fischer einen „winzigen Bruchteil“ ihres Jahreseinkommens am Verkauf von Robbenfell. HSUS sieht allerdings kein moralisches Problem darin, Fische, Krabben, Hummer etc. aus anderen Ländern zu unserer Gaumenfreude töten zu lassen. Sobald Kanada offiziell das Ende der jährlichen Robbenjagden erkläre, zählten auch alle Meerestiere aus dem kanadischen Raum ebenfalls wieder zu den ethisch unbedenklichen „Lebensmitteln“.

Weiterlesen …

Tierschutzgesetze: Aus gutem Grund?

Eine Frau aus Trafford, England, wurde kürzlich verurteilt [], weil sie einen Fisch an einen Kunden verkaufte. Dabei ging es wider Erwarten nicht um eine Fischvergiftung und auch nicht um Betrug. Es ging um das Wohl eines Tieres, welches vom britischen Gesetz insofern geschützt wird, als es verboten ist, Tiere an Jugendliche unter 16 Jahren zu verkaufen.

Der Trafford Council in Manchester hatte Informationen erhalten, nach denen in einer „Kleintierhandlung“ eine Wüstenrennmaus an einen Teenager mit einer Lernschwäche verkauft worden war. Der Council schickte daraufhin einen 14-jährigen Jungen in den Laden, um zu ermitteln, ob dort illegale Geschäfte vonstatten gingen.

Weiterlesen …

Johnny Weir: Pelz ist Leder ist Pelz

Im Verlauf der kürzlich zur Neige gegangenen Olympischen Winterspiele entschied sich der Eiskunstläufer Johnny Weir, kein Stück Fell [] eines Polarfuchses an seiner linken Schulter zu tragen. Wachsame Tierschützer hatten ihm zuvor so viel Aufmerksamkeit gewidmet, dass er seine Olympiateilnahme und seine persönliche Sicherheit nicht wegen eines Stücks Polarfuchs aufs Spiel setzen wollte.

Nach eigenen Angaben erhielt Weir hasserfüllte E-Mails und Todesdrohungen, die Organisation Friends of Animals forderte ihn in einem offenen Brief dazu auf, die Fellapplikation von seinem Kostüm zu verbannen.

Weiterlesen …

Wir sind alle Michael Vick

Der Ed Block Courage Award wird jedes Jahr an je einen Spieler aus allen Teams der US-amerikanischen National Football League verliehen. Die Auszeichnung wurde von einer Stiftung ins Leben gerufen, um auf die Situation vernachlässigter und misshandelter Kinder aufmerksam zu machen. Ihre Träger „werden Botschafter der Courage für Opfer von Missbrauch, Gewalt und Verwahrlosung“.

Einen der Awards, die Ende letzten Jahres verliehen wurden, erhielt Michael Vick, Quarterback der Philadelphia Eagles. Dieser spielte erst seit vier Monaten wieder in der NFL, weil er die vorausgehenden 20 Monate wegen Missbrauch von und Gewalt an Hunden im Gefängnis verbracht hatte.

Weiterlesen …